“Der Klügere gibt nach” – ist nicht immer clever!

Ei zerbrochen“Der Klügere gibt nach” … Als Kind fand ich das super, war ich doch der deutlich jüngere Bruder und bekam auf diese Weise gelegent­lich meinen Willen durch­ge­setzt.
Heute betrachte ich diese “Weisheit” mit anderen Augen.
Eigent­lich muss einem ein Thema unwichtig oder fast egal sein, wenn man die eigene Idee, das eigene Ziel einfach so opfert. Ist es wirklich klüger, etwas einfach so zu übernehmen, was man im Grunde als unklug betrachtet?
Wenn uns etwas wichtig ist, uns begeis­tert und antreibt, wenn wir uns für etwas einsetzen, wenn wir der Auffas­sung sind, dass wir richtig liegen und der andere Weg falsch ist, dann setzen wir gerne unsere Energie dafür ein. Manchmal können wir andere von unserem Weg überzeugen, manchmal ergeben sich in der Diskus­sion völlig neue Lösungs­an­sätze und manchmal lassen wir uns von einem anderen Weg überzeugen.
Wer jedoch vor der Ausein­an­der­set­zung unter der Vorgabe Klugheit zum Nachgeben und Aufgeben gezwungen wird, wird so in eine ungewollte Opfer-Rolle gedrängt. Dabei verpufft die Energie nicht einfach, sie findet neue Schlupf­lö­cher und ihr Einsatz ist oft wenig zweck­dien­lich. Einige äußern ihre Energie und “leben ihren Frust”. Sie erzeugen damit oft ein ungesundes Betriebs­klima durch offenen Pessi­mismus oder aktives kontra­pro­duk­tives Verhalten. Andere verfallen in Demoti­va­tion, verwenden ihre Energie um ihre “Wunden zu lecken”, verlieren dadurch ihre Kreati­vität und Effek­ti­vität. Nichts davon ist gut.

“Konflikt ist die Kluft zwischen dem was ich erwarte
und dem was ich erlebe.”

So betrachtet wird deutlich, wie wichtig es ist Konflikte so auszu­tragen und die Energie in Ausein­an­der­set­zungen, im Konflikt positiv zu nutzen. Gekonnt streiten heißt die Energie aller Betei­ligten auf die beste Lösung zu fokus­sieren und keine Opfer zu erzeugen!

Sie wollen mehr wissen? Sie möchten wissen, warum es fatal und kontra­pro­duktiv ist, wenn ich mich in Konflikten freiwillig oder gezwun­ge­ner­maßen in die Opfer Position begebe? Und warum mit Compas­sion “gekonnt gestritten” werden kann? – Starten Sie mit mir in das 4‑teilige Webinar:  Schlüs­sel­kom­pe­tenz Compas­sion – 3 Hebel für »Gekonnt Streiten«  

Agile Kommu­ni­ka­tion ist wie Scrum … mit Sekunden-Sprints

agile Kommunikation

Die Welt wird “agiler” – oder sagen wir mal vorsichtig … sie möchte agiler werden. Das ist schon Heraus­for­de­rung genug. Aber warum denn auch gleich noch agile Kommu­ni­ka­tion?

Ich habe mich an die erstaunten Augen mancher Kunden gewöhnt, wenn ich erläu­tere, dass Agilität vor allem eine Sache der Haltung ist. Agilität ist nichts, was ich einfach “abarbeiten” kann, Agilität muss ich leben.

 

Agiles Mindset heißt näher am Kunden
- Agile Kommu­ni­ka­tion heißt näher am Kommu­ni­ka­ti­ons­partner

Die Grund­idee agilen Arbei­tens haben die Begründer des Konzepts sehr klar in ihrem “Agilen Manifest” definiert. Wenn es auch in seinen Ursprüngen aus der Software­ent­wick­lung stammt, so ist es ebenso Basis für Arbeit in anderen Feldern der Entwick­lung und der Dienst­leis­tung.
Mindesten 2 der 4 Leitsätze des agilen Manifests stellen die Zusam­men­ar­beit und den Menschen in den Mittel­punkt – und damit die Kommu­ni­ka­tion.

  • Indivi­duen und Inter­ak­tionen – stehen über Prozessen und Werkzeugen
  • Funktio­nie­rende Software [/ Funktio­nie­rende Produkte / zufrie­den­stel­lende Dienst­leis­tung] – steht über einer umfas­senden Dokumen­ta­tion
  • Zusam­men­ar­beit mit dem Kundensteht über der Vertrags­ver­hand­lung
  • Reagieren auf Verän­de­rung – steht über dem Befolgen eines Plans

Eine Priori­sie­rung, die für viele etablierte und gewohnte Prozesse ein Umdenken erfor­dern – eben eine andere Haltung.
Es ist diese Verbin­dung von Haltung (Mindset) und den passenden agilen Methoden,  durch die das agile Konzept seinen Nutzen entfaltet.

Wichtige Säulen der Agilität sind Kunden­nähe und Team. Alle Betei­ligten sind im ständigen Austausch mitein­ander – das heißt Kommu­ni­ka­tion ist omniprä­sent: kommu­ni­zieren, wenn es etwas zu spezi­fi­zieren gibt; kommu­ni­zieren, wenn es Fragen gibt; kommu­ni­zieren, wenn es Probleme gibt; kommu­ni­zieren, wenn man Unter­stüt­zung braucht; …

Der Sekunden-Sprint der agilen Kommu­ni­ka­tion

Agile Kommu­ni­ka­tion hat Ähnlich­keit mit agilen Methoden wie z.B. Scrum. Wie bei Scrum funktio­niert agile Kommu­ni­ka­tion in Inkre­menten:

WAS (welche Botschaften) will ich übermit­teln [Scrum: Produkt Backlog]

WIE erreiche ich meine Gesprächs­partner (WEN), damit sie mir offen zuhören [Scrum: Sprint Planning und ‑Backlog]

KOMMUNIZIEREN  [Scrum: Sprint Backlog, Inkre­ment erstellen]

CHECK, ist meine Botschaft angekommen? Erkennt­nisse aus der Reaktion auf meine Kommu­ni­ka­tion? [Scrum: Daily Scrum, Sprint Review]

SELBSTREFLEKTION, Was kann ich persön­lich an meiner Kommu­ni­ka­tion verbes­sern? [Scrum: Sprint Retro­spek­tive]

WEITER,  wenn die die Kommu­ni­ka­tion erfolg­reich war: Super, nächster Schritt! [Scrum: nächster Eintrag aus dem Produkt Backlog]
- wenn die Kommu­ni­ka­tion nicht erfolg­reich war: kein Problem, mit den Erkennt­nissen aus “CHECK” nochmal in das “WIE” [Scrum: mit gleichem Produkt Backlog und neuen Wissen nochmal in den Sprint]

Der Unter­schied zu Scrum liegt im Tempo. Ein Sprint mit Scrum dauert bis zu 30 Tage – ein agiler Kommu­ni­ka­tions-Sprint selten mehr als ein paar Sekunden.

Agile Kommu­ni­ka­tion heißt: die Kommu­ni­ka­tion von Sekunde-zu-Sekunde zu gestalten, um mit dem Kommu­ni­ka­ti­ons­partner ein positives und effek­tives Umfeld zu schaffen. Das benötigt Achtsam­keit: ist meine Botschaft angekommen? Erlebe ich positives oder negatives Konflikt­ver­halten? Ist mein Kommu­ni­ka­ti­on­partner in einer OK-OK Haltung? Bin ich in einer OK-OK Haltung? Sehe ich Antreiber oder Distress­ver­halten? Wie kann ich den Kommu­ni­ka­ti­on­pro­zess gestalten?
Und das alles in wenigen Sekunden? Klingt fordernd? – Kann man trainieren! Wer weiß welche Signale in der Kommu­ni­ka­tion relevant sind, kann die eigene Kommu­ni­ka­tion in agilen Schritten optimieren und ist situativ effizient.

#Process­Com­mu­ni­ca­ti­on­Model®  #Leadin­gOu­tOf­Drama®

Process Communication Model LogoSignale erkennen, verstehen nutzen -
Persön­lich­keiten errei­chen

Leading Out of Drama LogoAus der Vielstim­mig­keit zum nächsten Schritt -
über positive Konflikte zu Innova­tionen

Pixar’s geheime Waffe – die alle Leader kennen sollten

Pixar Studios hat einige der größten Block­buster-Anima­ti­ons­filme der Geschichte geschaffen. Von “Die Unglaub­li­chen” (‘The Incredi­bles’) über Nemo bis hin zu Cars, und ihre Filme errei­chen alle Alters­gruppen und die Zuschauer wollen mehr davon.

Pixar hat eine Geheim­waffe. Sie verwenden ein sprach­ba­siertes Persön­lich­keits- und Kommu­ni­ka­ti­ons­mo­dell namens Process Commu­ni­ca­tion Model, um ihre Charak­tere und Handlungs­stränge zu gestalten. PCM wurde vom Psycho­logen Dr. Taibi Kahler entdeckt und entwi­ckelt, und ist ein hoch entwi­ckeltes Persön­lich­keits­mo­dell, das tiefe Einblicke in die Psycho­logie der Persön­lich­keit bietet. Dies umfasst neben der Einschät­zung wie verschie­dene Persön­lich­keiten begabt sind, vorzugs­weise kommu­ni­zieren, motiviert sind auch die Vorher­sag­bar­keit von Verhalten unter Stress/Distress. Dr. Kahler fand starke Verbin­dungen zwischen Persön­lich­keitstyp und griechi­scher Mytho­logie, Entwick­lungs­psy­cho­logie und Führung.

PCM hat Pixar geholfen, Charak­tere und Handlungs­stränge zu entwi­ckeln, die ein viel breiteres Publikum errei­chen, was einer der Gründe für ihren erstaun­li­chen Erfolg ist. In der Tat, der Film “Merida” (Origi­nal­titel: ‘Brave’) gewann den “Oscar” (Academy Award) für den besten Anima­ti­ons­film. Die mutige Produ­zentin Kathe­rine Sarafian ist in PCM ausge­bildet. Die Haupt­figur Merida ist nach dem Persön­lich­keitstyp mit Rebell Basis im PCM-Modell aufge­baut. Meridas Mutter, mit der sie die meisten Macht­kämpfe hat und sich schließ­lich versöhnt, ist nach dem Persön­lich­keitstyp des Basis-Beharrer gestaltet. “Alles steht Kopf” (Origi­nal­titel: ‘Inside Out’), Pixar’s 2015er Werk, führt Sie in den Kopf einer Person, um alle Persön­lich­keits­typen in jedem von uns zu treffen. Kahler und PCM wurden in einem in der Huffington Post veröf­fent­lichten Artikel über Inside Out erwähnt.

Seit fast 40 Jahren nutzen Führungs­kräfte auf der ganzen Welt PCM, um die Kommu­ni­ka­tion zu verbes­sern, das Engage­ment zu erhöhen, besser zu motivieren, Konflikte zu reduzieren, mit dem Publikum in Kontakt zu treten und effek­ti­vere Kommu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien zu entwi­ckeln. Wenn Sie mehr über PCM erfahren möchten kontak­tieren Sie uns.

 

Das Original dieses Blogs unseres Kollegen Dr. Nate Regier, wurde unter dem Titel ‘Pixar’s Secret Weapon all Leaders Should Know About’ auf next-element.com veröf­fent­licht.
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Überset­zung aus dem Engli­schen von Frank Schöfisch, key!4c

PCM Persön­lich­keits­typen

Die Persön­lich­keits­struktur jedes Menschen besteht aus sechs Persön­lich­keits­typen

PCM_Haus_2013Die indivi­du­elle Persön­lich­keits­struktur besteht aus sechs, verschie­denen und klar unter­scheid­baren Verhal­tens­typen, die Logiker, Empathiker, Beharrer, Rebell, Träumer und Macher genannt werden. Die Persön­lich­keits­struktur ist ähnlich einem sechs­ge­schos­sigen Haus geordnet – und wird daher auch als Persön­lich­keits­ar­chi­tektur bezeichnet. Jede Etage steht dabei für die antei­lige Zeit die ein Indivi­duum das Verhalten dieses Typs zeigt und erlebt. Dieses von “Sekunde-zu-Sekunde” Verhalten – gekenn­zeichnet durch Wortwahl, Tonfall, Gestik, Mimik und Körper­hal­tung – kann man mit großer Zuver­läs­sig­keit und objektiv beobachten. Zudem lassen Retest-Relia­bi­lity-Studien den Schluss zu, dass sich die Persön­lich­keits­ar­chi­tektur nur noch selten ändert, wenn die Reihen­folge gesetzt ist.

Wer das Process Commu­ni­ca­tion Model® nutzen möchte, startet idealer­weise mit seinem eigenen PCM Persön­lich­keits­profil (Perso­na­lity Pattern Inven­tory). Die Erstel­lung geschieht mit einem Frage­bogen – kein Test! – mit dessen Ergebnis dann die eigene Persön­lich­keits­struktur weiter entschlüs­selt und erforscht werden kann. Das Bild eines Hauses hilft dabei die indivi­du­elle Persön­lich­keits­struktur zu visua­li­sieren.

Das indivu­elle Persön­lich­keits­profil ermit­telt zudem die Energie die zur Nutzung und dem Erleben jedes “Persön­lich­keits-Stock­werks” zur Verfü­gung steht. Jeder Persön­lich­keitstyp korre­liert mit bestimmten: Charak­ter­stärken, Führungs­stilen, Kommu­ni­ka­ti­ons­weisen, bevor­zugten Weisen die Welt wahrzu­nehmen, Präfe­renzen für das persön­liche Umfeld  und Persön­lich­keits­ei­gen­schaften.

Kein Persön­lich­keitstyp ist besser oder schlechter, mehr oder weniger intel­li­gent oder mehr oder weniger OK. Jeder hat Stärken und Schwä­chen.

Jeder von uns hat das Bedürfnis nach Orien­tie­rung an und Respek­tie­rung von Werten – wie ein Beharrer; hat etwas von der Sponta­nität des Rebellen; hat das Mitfühlen, den Wunsch zu helfen und die Herzens­wärme eines Empathi­kers; hat die Fähig­keit zum logischen Denken wie ein Logiker; kann das Erlebnis ein Risiko einzu­gehen genießen – wie ein Macher und hat etwas von der Ruhe die ein Träumer ausstrahlt. In PCM sprechen wir deshalb nicht vom Persön­lich­keitstyp eines Menschen, sondern von den Persön­lich­keits­typen in einem Menschen. Auch wenn ein oder manchmal zwei Persön­lich­keits­typen in uns deutli­cher sichtbar sind als andere.

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Die 6 Persön­lich­keits­typen in uns … etwas genauer betrachtet:

Logiker Logiker

Empathiker Empathiker

Träumer Träumer

Macher Macher

Rebell Rebell

Beharrer Beharrer

top-thinker

Die Stärke des Charak­ters des Logiker Persön­lich­keits­typs sind:
logisch, verant­wor­tungs­voll, organi­siert

Wenn Sie den Logiker als Basis haben:

  • kann man Ihre Aufmerk­sam­keit und Inter­esse gewinnen, wenn man eine sachliche Sprache spricht und nach Infor­ma­tionen fragt oder Infor­ma­tionen anbietet.
  • können Sie und andere besser mitein­ander kommu­ni­zieren, wenn Fragen gestellt werden und Infor­ma­tionen ausge­tauscht werden.
  • benötigen Sie, damit Sie sich gut fühlen und leistungs­fähig sein können, die Anerken­nung Ihrer Gedanken, Ideen und Ihrer Leistung. “Gute Arbeit.” “Tolle Idee.” “Den Job haben Sie gut gemacht.” Sie benötigen auch Zeitstruktur und planen gerne.
  • neigen Sie unter leichtem Distress dazu, dass Sie anderen zeigen wollen, dass Sie Dinge perfekt erledigen und delegieren dann kaum. Sie neigen dann zu vielen Details und unnötigen Einschüben in Ihren Sätzen, in der Annahme verständ­li­cher zu sein.
    Mit zuneh­mendem Distress, können Sie zur Überkon­trolle neigen, andere verbal angreifen und streiten dann z.B. über Zeit, Geld, Ordnung oder Sauber­keit.
  • Sie müssen zu Ihrer logischen und struk­tu­rierten Art des Denkens zurück­kehren, um Ihre natür­liche Leistungs­fä­hig­keit wieder­zu­ge­winnen. Geben Sie sich selbst die Bestä­ti­gung, dass Sie einen guten Job machen, oder lassen Sie es sich von anderen bestä­tigen – das ist Ihr  Schlüssel zur Erholung.

Wenn Ihr stärkster Persön­lich­keitstyp Logiker ist, dann werden Sie wahrschein­lich für folgende Eigen­schaften geschätzt:

  • Ihr Talent zum Organi­sieren und detail­iert planen.
  • Ihre Logik beim Struk­tu­rieren von Ideen oder Themen und Dinge schnell und klar zu erläu­tern.
  • Ihre Bereit­schaft Verant­wor­tung zu tragen, sowohl im beruf­li­chen als auch im privaten Umfeld.

Die Stärke des Charak­ters des Empathiker Persön­lich­keits­typs sind:
mitfühlend/unterstützend, sensibel und warmherzig

Wenn Sie den Empathiker als Basis haben:

  • wird Ihre Aufmerk­sam­keit und Ihr Inter­esse durch eine warme, fürsorg­liche Stimme geweckt.
  • ist Ihre natür­liche Art zu kommu­ni­zieren sehr fürsorg­lich.
  • benötigen Sie die Anerken­nung als Person, um sich gut zu fühlen und effizient zu sein. So hören z.B. gerne: “Ich bin für Dich da”, “Du bist mir wichtig”. Sie wünschen sich, dass so ohne Bedin­gungen als Mensch wahr- und angenommen werden. Sie brauchen ein Umfeld das Ihre Sinne angenehm berühr.
  • unter leichtem Distress werden Sie im Umgang mit anderen unbestimmt. Sie sind dann unsicher was Sie tun, denken oder sagen sollen und geben anderen den Vorzug. Sie akzep­tieren ggf. auch unange­nehme Situa­tionen oder treffen unklare Entschei­dungen.
  • im schweren Distress machen sie Fehler die Ihnen sonst nicht passieren, lachen über sich selbst oder agieren “dumm”, was Anfein­dungen durch andere geradezu anzieht.

Wenn Ihr stärkster Persön­lich­keitstyp Empathiker ist, dann werden Sie wahrschein­lich für folgende Eigen­schaften geschätzt:

  • Ihre mensch­liche Wärme in Bezie­hungen, Ihre Fürsorg­lich­keit, empathisch zu sein, Harmonie zu schaffen und zu geben.
  • Ihre Fähig­keit zuerst zu fühlen und sich in Menschen und Dinge hinein­zu­ver­setzen indem Sie mit Ihnen fühlen.
  • Ihre Sensi­bi­lität und Ihre Fähig­keit alle fünf Sinne zu nutzen.

Die Stärke des Charak­ters des Macher Persön­lich­keits­typs sind:
anpas­sungs­fähig, überzeu­gend, charmant

Wenn Sie den Macher als Basis haben:

  • kann man Ihre Aufmerk­sam­keit und Inter­esse gewinnen, wenn man klar und direktiv mit Ihnen kommu­ni­ziert.
  • bevor­zugen sie selbst einen direk­tiven Kommu­ni­ka­ti­ons­stil.
  • sind Sie beson­ders effizient, wenn Sie heraufor­dernde, schwie­rige oder neue Dinge tun sollen.
  • brauchen Sie Ereig­nisse, d.h. eine schnelle Folge aufre­gender Dinge, um sich gut zu fühlen und effizient zu sein. Sie mögen das hohe Energie­po­ten­tial in diesen Situa­tionen.
  • unter leichtem Distress und im Zusam­men­spiel mit anderen können ungeduldig sein und die anderen als zu schwach ansehen. Mit weiter zuneh­mendem Distress neigen Sie dazu höhere Risiken einzu­gehen, z.B. bzgl. Ihrer Gesund­heit, der eigenen Sicher­heit oder in geschäft­li­chen Belangen. Es ist möglich, dass Sie dann beginnen zu manipu­lieren um Ihre Ziele zu errei­chen. Dabei denken Sie nicht an andere, überschreiten Grenzen und/oder brechen Regeln.
  • brauchen Sie eine Heraus­for­de­rung oder positive aufre­gende Ereig­nisse um wieder positiv motiviert sein und Ihre natür­liche Leistungs­fä­hig­keit wieder­zu­ge­winnen.

Wenn Ihr stärkster Persön­lich­keitstyp Macher ist, dann werden Sie wahrschein­lich für folgende Eigen­schaften geschätzt:

  • Ihren Charme, ein Resultat Ihrer direkten Art der Kommu­ni­ka­tion und Ihrer wohlplat­zierten Kompli­mente. Auch wenn man Sie gelegent­lich als taktlos erlebt, sind Sie doch ein gern gesehener und angenehmer Begleiter.
  • Ihr beson­derer Ideen­reichtum und Ihre Leistungs­be­reit­schaft und Ihre Fähig­keit sich auch von Rückschlägen nicht unter­kriegen zu lassen. Sie machen einfach immer weiter.
  • Ihre Fähig­keit sich immer an neue Situa­tionen und Rahmen­be­din­gungen anzupassen. Sie mögen Verän­de­rung und hassen Routine

Die Stärke des Charak­ters des Beharrer Persön­lich­keits­typs sind:
engagiert, gewis­sen­haft, aufmerksam

Wenn Sie den Beharrer als Basis haben:

  • sollte Ihr Gesprächs­partner mit Fragen und den Austausch von Meinungen und Werten mit Ihnen kommu­ni­zieren um Ihre Aufmerksam und Inter­esse zu errei­chen.
  • ist es wichtig, dass Ihre Überzeu­gungen gesehen werden: “Ich bewun­dere Sie.”, “Ich schätze Ihre Meinung”, “Was sollten wir Ihrer Meinung nach tun?”. Und auch Ihr Engage­ment sollte gesehen werden: “Gute Arbeit.” “Toller Beitrag.” “Auftrag gut gelöst.” – dann fühlen Sie sich gut und sind leistungs­fä­higer.
  • unter leichtem Distress sehen Sie eher die Fehler als die positiven Ergeb­nisse; wenn der Distress zunimmt, neigen Sie dazu Überzeu­gungs­kam­pa­gnen zu starten, beson­ders misstrau­isch und recht­ha­be­risch: “Meine Auffas­sung ist die einzig richtige.”
  • Sie brauchen Vertrauen zu den Menschen mit denen Sie kommu­ni­zieren, um zu Ihrer natür­li­chen Leistungs­stärke zurück zu finden.

Wenn Ihr stärkster Persön­lich­keitstyp Beharrer ist, dann werden Sie wahrschein­lich für folgende Eigen­schaften geschätzt:

  • für Ihre Fähig­keit zu beobachten und Ihre Ansichten und Beurtei­lungen zu bzw. von Situa­tionen und Personen darzu­legen.
  • Ihre Gewis­sen­haf­tig­keit im Beruf und Privat­leben. Viele schätzen Ihre Haltung und ethischen Ansichten.
  • Ihren Einsatz für die Belange z.B. einer Partei, Ihres Unter­neh­mens oder Organi­sa­tion, etc.  und Ihre Beharr­lich­keit bzgl. Ihrer Ideale, Prinzi­pien und Werte.

Die Stärke des Charak­ters des Träumer Persön­lich­keits­typs sind:
ruhig, phanta­sie­voll und nachdenk­lich

Wenn Sie den Träumer als Basis haben:

  • kann man Ihre Aufmerk­sam­keit und Inter­esse gewinnen, wenn man klar, eindeutig und direktiv mit Ihnen kommuniziert.T
  • reagieren Sie nicht offen. Wenn es notwendig ist nehmen Sie sich Zeit für eine kurze Antwort.
  • benötigen Sie ggf. einen Anstoß von außen um Dinge zu tun und Sie warten darauf, dass andere zuerst den Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
  • brauchen Sie Zeit für sich und Raum zum Nachdenken und zur Selbst­re­flek­tion, um sich gut zu fühlen und Leistungs­fähig zu sein. Es kann auch sein, dass Sie in langen Meetings oder Diskus­sionen inner­lich “abtau­chen”. Das ist Ihre Fähig­keit schwie­rige Situa­tionen zu überstehen.
  • im leichten Distress neigen Sie dazu passiv abzuwarten, darauf vertrauend, dass die Zeit das Problem lösen wird. Wenn der Distress wächst, ziehen Sie sich mögli­cher­weise zurück und bringen die angefan­gene Arbeit nicht zu Ende.
  • benötigen Sie Zeit des Allein­seins um Ihre natür­liche Leistungs­fä­hig­keit wieder­zu­ge­winnen.

Wenn Ihr stärkster Persön­lich­keitstyp Träumer ist, dann werden Sie wahrschein­lich für folgende Eigen­schaften geschätzt:

  • Ihre Ruhe. Egal wie ernst die Situa­tion ist – Sie sind in der Lage die verschie­denen Hypothesen oder mögli­chen Lösungen zu analy­sieren.
  • Ihre Fähig­keit über das Mensch­sein nachzu­denken und zu reflek­tieren. Sich selbst und andere zu beobachten und keine vorschnellen Urteile zu fällen.
  • Ihre Phantasie und Vorstel­lungs­kraft um alle Hypothesen und Optionen einer Situa­tion zu erkunden.

Die Stärke des Charak­ters des Rebell Persön­lich­keits­typs sind:
spontan, kreativ und spiele­risch

Wenn Sie den Rebell als Basis haben:

  • wird Ihre Aufmerk­sam­keit und Ihr Inter­esse durch einen lockerer und dynami­schen Kommu­ni­ka­ti­ons­stil geweckt; Sie sprechen gerne von ‘mögen’ und ’nicht mögen’ .
  • benötigen Sie die Anregung durch spiele­ri­schen Kontakt und regel­mä­ßige Wechsel von Situa­tionen und Kontakten um sich gut zu fühlen und leistungs­fähig zu sein. Ihre erste Reaktion ist oft ein ‘mag’ oder ‘mag nicht’ das aus dem “Bauch” kommt.
  • unter leichtem Distress neigen Sie im Umgang mit anderen dazu Dinge misszu­ver­stehen und sagen Dinge wie “hä? Check ich nicht” oder “keien Ahnung”. Dinge können Ihnen dann langweilig und kompli­ziert erscheinen. Mit zuneh­mendem Distress schieben Sie Verant­wor­tung auch gerne mal anderen zu.
  • brauchen Sie den leichten, ungezwun­genen, spiele­ri­schen Kontakt mit anderen. Mit Blöde­leien oder Lachen können Sie Ihre Leistungs­fä­hig­keit zurück­ge­winnen.

Wenn Ihr stärkster Persön­lich­keitstyp Rebell ist, dann werden Sie wahrschein­lich für folgende Eigen­schaften geschätzt:

  • Ihre Kreati­vität: Sie können Lösungen finden, wo andere nur Probleme sehen.
  • Ihre Fähig­keit eine langwei­lige Aufgabe zu einem Spiel zu machen.
  • Ihre Sponta­nität, ein Quell positiver Energie zu sein und Ihre Begeis­te­rungs­fä­hig­keit.

Wie man Donald Trump führt: Teil 2, Machern Unter­stüt­zung geben

Ein Blog unseres Kollegen Dr. Nate Regier:

Im ersten Teil dieses zweitei­ligen Blogs habe ich erörtert, warum ich Präsi­dent Trump nicht für verrückt oder geistes­krank halte. Er ist im Distress. Ich habe gezeigt, dass die Beobach­tung mit dem Process Commu­ni­ca­tion Model® (PCM) sehr genaue Voraus­sagen über sein Verhalten und seine Persön­lich­keit liefert. PCM ist ein leistungs­fä­higes Verhal­tens- und Kommu­ni­ka­ti­ons­mo­dell. Es hat schon bei der NASA, einem früheren US-Präsi­denten und den Pixar-Filmstu­dios die Kommu­ni­ka­ti­on­kom­pe­tenz und Leadership gestei­gert – um nur einige zu nennen.

Der erste Schritt zu einer effek­ti­veren Leadership-Strategie, ist das Bewusst­sein für die positiven Eigen­schaften, die psychi­schen Bedürf­nisse (Motiva­toren) und das vorher­sag­bare Distress­ver­halten. Schritt zwei ist die Anpas­sung des “WIE” unserer Kommu­ni­ka­tion an die unter­schied­li­chen Persön­lich­keits­typen, um positiv zu motivieren und ungesundes Distress­ver­halten zu reduzieren.

Wie ich im ersten Teil beschrieben habe, ist es offen­kundig, dass der Persön­lich­keitstyp des Machers bei Donald Trump beson­ders stark ist.

Er wird Aufre­gung und Nerven­kitzel und Aufmerk­sam­keit bekommen. Wenn er es nicht auf positive Weise bekommt – indem er Erfolge zum Wohle Amerikas erzielt, wird er es negativ bekommen, indem er Konflikte (Drama) schürt.

Wie man Trump helfen kann erfolg­reich zu sein

Es gibt viele kluge, beson­nene, erfah­rene Leute in Trumps Reihen, die alle versu­chen heraus­zu­finden wie man ihn leiten kann. Hier sind einige Tipps wie man Macher unter­stützen kann erfolg­reich zu sein, indem man ihre Stärken bedient.

  • Gebt ihm aufre­gende Heraus­for­de­rungen: Macher sind begeis­tert von rasanten, aufre­genden, riskanten Heraus­for­de­rungen, beson­ders wenn andere sie für unmög­lich halten. Das ist vermut­lich der Grund, warum er die Grenz­mauer [zu Mexiko] so mag. Stellen Sie sich vor, man würde dieses Projekt durch etwas vergleichbar teures und heraus­for­derndes ersetzen, was dem Land aber mehr Nutzen bringen würde. Also aufge­passt Kongress! – anstatt Wider­stand, versucht es mit austau­schen!
  • Gebt im Spezi­al­auf­gaben: Macher lieben Spezi­al­auf­gaben, wie Verhand­lungen, Geschäfte machen und “die Situa­tion retten”. Der frühere Präsi­dent Bill Clinton weiß alles darüber. Er war ein begeis­terter Fan von PCM und nutze es jeden Tag.
  • Deutliche und ernst­hafte Anwei­sungen geben: Ironi­scher­weise, respek­tieren Macher das, auch wenn sie es vorziehen der Größte und der Anführer zu sein.  Einzige Bedin­gung – es muss Trump gut aussehen lassen. Und Anwei­sungen die sein Ego oder Image verletzen werden sofort gerügt. Am besten lassen Sie es so aussehen, als ob es seine Idee gewesen wäre.
  • Als erster Verhand­lungen führen und (Vor-)Verträge machen: Die Geset­zes­ma­cher sind von Trump frustriert. Anstatt ihn zu kriti­sieren, kann man ihn motivieren zu verhan­deln, Abschlüsse zu machen und andere Deals einzu­gehen die ihn gut aussehen lassen und die Gesetz­ge­bung gleich­zeitig voran bringen. Typisches Beispiel: die Demokraten haben mit Trump einen Deal zur Anhebung der Schul­den­ober­grenze ausge­han­delt und haben den Opfern des Hurrikan Harvey damit Entlastet.

Die Washington Post berich­tete unter Berufung auf eine inoff­zi­elle Aussage eines Teilneh­mers des Meetings: “Trump war im »deal-cutting mode«.”

ChuckChuck Schumer, Frakti­ons­führer der Demokraten im Senat und NancyNancy Pelosi, Frakti­ons­füh­rerin der Demokraten im Reprä­sen­tan­ten­haus wollen sehen, dass etwas passiert – und das will ich auch!” – Präsi­dent Trump

  • Schreibt Reden die ihn motivieren: Der Vorteil, die vorver­fassten Reden die Trump hält halten sein Distress­ver­halten unter Kontrolle. Der große Nachteil – sie enthalten nichts was ihn motiviert. Das Endergebnis ist ein Macher dessen Frustra­tion und Distress mit jeder Rede steigt. Seine Reden­schreiber können die Grund­lage schaffen, in dem sie [ihm] wohltu­ende Macher-Ereig­nisse in seine Reden verpa­cken, sonst wird er aus seinem stärksten Persön­lich­keitstyp heraus immer wieder “den Laden aufmi­schen”. Die wohltu­ende Erregung etwas positives zu sagen und dabei ein größeres Publikum zu errei­chen kann eine echte Bedürf­nis­be­frie­di­gung sein.
  • Neue und andere Umfragen: Macher lieben das Lob und die Bewun­de­rung von außen! Trump liebt Meinungs­um­fragen die ihn loben. Was wäre, wenn wir neue Umfragen hätten, die Trumps positiv inspi­ren­denden Leadership Quali­täten abfragen, z.B. Macher-Quali­täten wie anpas­sungs­fähig, charmant und überzeu­gend zu sein? Was wäre, wenn wir – anstatt die Missbil­li­gung aus der Bevöl­ke­rung, oder die Loyalität seiner Befür­worter zu betrachten – aktuelle Umfragen hätten, die positive Dinge messen die ihm wichtig sind: Bewun­de­rung, Glaube in sein Verhand­lungs­ge­schick, Vertrauen darin, dass er sich jeder Heraus­for­de­rung stellt? Niemand muss seine psychi­schen Bedürf­nisse auf negative Weise befrie­digen, wenn es eine positive Alter­na­tive gibt.
  • Im helfen immer, immer, immer das Gesicht zu wahren: Ob es Ihnen  gefällt oder nicht, Trump möchte gut aussehen. Die Heraus­for­de­rung ist nun Rahmen­be­din­gungen zu schaffen, die es ihm ermög­li­chen sein Gesicht zu wahren indem er etwas zum Wohle aller tut. Egal wie, Haupt­sache er bewahrt sein Gesicht. Wenn nicht, dann wird er mit seinem Distress-Verhalten zweiten Grades “den Spieß herum­drehen”.

Es geht nicht ums OB, es geht ums WIE

Trump wird Aufre­gung und Nerven­kitzel und Aufmerk­sam­keit bekommen. Wenn er es nicht auf positive Weise bekommt – indem er Erfolge zum Wohle Amerikas erzielt, dann wird er es negativ bekommen, indem er Konflikte (Drama) schürt. Ob es nun unser Präsi­dent ist, oder Ihr gestresster Macher-Chef, Sie können sich aufregen und beschweren und versu­chen ihn in zu bändigen oder Sie können versu­chen ihn positiv zu motivieren.

Sie sind nicht allein

Wenn das Verhalten, die Motiva­toren und das Distress­ver­halten von Machern Sie ratlos machen, oder sogar abstoßen – Sie sind nicht allein. Macher machen nur 5% der Bevöl­ke­rung aus, da ist die Anzahl der positiven Vorbilder oder Mentoren die uns helfen könnten begrenzt.

Mein stärkster Persön­lich­keitstyp ist der Macher, und ich habe 27 Jahre meines Lebens im ersten und zweiten Grad Distress verbracht, bevor ich den Entschluss fasste diese Belas­tung hinter mir zu lassen. Fragen Sie meine Eltern, meine Freunde, meine Lehrer, meine Coaches und meine Chefs und Sie werden Ihnen erzählen wie schwer es war mich großzu­ziehen, auszu­bilden und zu coachen. Die Strate­gien die ich oben genannt habe hätten Wunder bei mir gewirkt. Wenn ich zufällig positive Wege fand meine Batte­rien aufzu­laden (z.B. bei Tennis­wett­be­werben), war ich “im Himmel”. Aber die meiste Zeit stand mir niemand zur Seite der wusste wie man (mir) helfen konnte.

PCM hat mein Leben verän­dert und das ist einer Gründe, warum ich Zeit und Energeie darauf verwendet habe um PCM certi­fying Master Trainer zu werden. Ich möchte diese ungeheuer mächtige und effek­tive Methode mit Ihnen teilen. Diese Methode, die negativen Distress in positive Beiträge wandeln kann und gleich­zeitig die Person/Persönlichkeit wertschätzt die uns gegeben ist.

Das Original dieses Blogs unseres Kollegen Dr. Nate Regier, wurde unter dem Titel ‘How To Lead Donald Trump: Part 2, Helping Promo­ters Succeed’ auf next-element.com veröf­fent­licht.
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Überset­zung aus dem Engli­schen von Frank Schöfisch, key!4c

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Wie man Donald Trump führt: Teil 1, Macher Distress verstehen

Ein Blog unseres Kollegen Dr. Nate Regier:

Jeder versucht Präsi­dent Trump zu entschlüs­seln. Eine Gruppe von Psycho­logen ist mit ihrer Diagnose sogar an die Öffent­lich­keit gegangen.

Nach meiner Einschät­zung ist Donald Trump nicht geistes­krank, nicht mal verrückt. Er ist im Distress. Er ist schon seit einiger Zeit im Distress. Höchst­wahr­schein­lich immer wieder – schon sein ganzes Leben, und seit er sich um die Präsi­dent­schaft beworben hat umso häufiger. Und es scheint immer schlimmer zu werden, so dass auch viele seiner Unter­stützer Bedenken haben. Dieje­nigen die eng mit ihm zusam­men­ar­beiten, kämpfen mehr und mehr damit, positive Wege zu finden um sein Verhalten zu kanali­sieren und ihn dabei zu unter­stützen effektiv zu führen.

Ganz gleich wo wir politisch stehen, es ist entschei­dend, dass wir gute Wege finden unseren Präsi­denten positiv zu motivieren. Wir brauchen eine starke, positive Führung in einer zuneh­mend chaoti­schen und polari­sierten Welt.

Viele Menschen denken, dass Trump unbere­chenbar und chaotisch ist. Aber das stimmt nicht … wenn man weiß worauf man achten muss.

Vor mehr als 40 Jahren hat der Psycho­loge Dr. Taibi Kahler ein Verhal­tens­muster entschlüs­selt, durch das Menschen auf gesunde (Kommu­ni­ka­tion) und ungesunde (Misskom­mu­ni­ka­tion) Weise mitein­ander inter­agieren. 1977 hat er für seine Entde­ckung der Miniskripts den Eric Berne Memorial Scien­tific Award in der Trans­ak­ti­ons­ana­lyse erhalten. Jene vorher­sag­baren, nachein­ander ablau­fenden und beobacht­baren negativen Verhal­tens­muster, die eine Person zeigt, wenn sie sich mit zuneh­mendem Distress selbst sabotiert.

Kahler entdeckte sechs unter­scheid­bare Miniskript Muster und konnte diese sechs unter­scheid­baren Persön­lich­keits­typen die wir in uns haben zuordnen. Wir haben alle einen Typ der uns beson­ders prägt und die anderen fünf sind nach Neigung und Stärke geordnet und bilden unsere “Persön­lich­keits­ar­chi­tektur”.  Meine Beobach­tung ist, das der Persön­lich­keitstyp des “Machers” und das dazuge­hö­rige Miniskript bei Donald Trump sichtbar ist.

Folgendes hat Kahler über Macher entdeckt und warum Trump dadurch berechenbar wird.

Ausge­gli­chene Macher

Macher leben von Ereig­nissen, definiert als viel Spannendes und Aufre­gendes in kurzer zeitli­cher Abfolge. Sie lieben den Kitzel der Jagd, Geschäfte und Deals zu machen, Risiken einzu­gehen und ein Held zu sein. Wenn Macher nicht im Distress sind, zeigen sie folgende Eigen­schaften:

  • anpas­sungs­fähig, charmant und überzeu­gend
  • lieben es zu verhan­deln und den Wettstreit
  • werden durch viel Aktion, Risiko und Aufre­gendes und Spannendes motiviert
  • hochgradig einfalls­reich und unter­neh­me­risch

Macher, auch wenn sie ausge­gli­chen und stress­frei sind, neigen zu diesen Schwä­chen:

  • mangelnde Empathie
  • auf sich selbst fokus­siert und egozen­trisch
  • mögen es sich ins “Rampen­licht” zu stellen
  • ungeduldig
  • “Ready. Fire. Aim.” – “…fertig! Schuß! … und wo war das Ziel?”

Macher im Distress: Drei Grade des Distress

Kahler hat drei Grade des Distress identi­fi­ziert. Diese werden dann sichtbar, wenn die psychi­schen Bedürf­nisse eines Menschen nicht auf positive Weise zufrie­den­ge­stellt werden. Diese unter­scheid­baren Ebenen des Distress sind vorher­sagbar, aufein­ader fogend und beobachtbar. Distress­ver­halten kann chaotisch und krank­haft wirken, kann ein Problem für die Betrof­fenen werden. Aber nur weil jemand im Distress ist, bedeutet dies nicht, dass er verrückt ist. Hier ist die Abfolge für Macher:

Erster Grad

  • verwei­gert Unter­stüt­zung, die anderen sollen selbst für sich sorgen
  • sagt anderen was sie fühlen oder denken sollten, z.B. “Ihr wisst, dass es wahr ist”, “Du wirst es lieben!” oder “Du wirst keine Lust mehr haben zu gewinnen.”
  • macht es alleine, ist kein Teamspieler

Zweiter Grad

  • manipu­lier­tates und erzeugt (negative) Konflikte
  • bricht Regeln, oder tut so als ob die Regeln nicht gelten
  • gibt anderen die Schuld für schlechte Ergeb­nisse, wenn es gut geht war es sein Verdienst
  • lenkt auf anderes ab, um Verant­wor­tung zu vermeiden
  • greift dieje­nigen an, die ihnen ihr Verhalten spiegeln oder unter die Lupe nehmen

Dritter Grad

  • entwi­ckelt einen extremen “Tunnel­blick” und kann Wahnhaft erscheinen
  • treibt es weiter, auch wenn die Taktik nicht funktio­niert
  • ver- oder entlässt vorsorg­lich das Team, Familie oder Gemein­schaft, um Zurück­wei­sung zuvor zu kommen; “Ich verlasse Euch, bevor Ihr mich verlassen könnt.”
  • fühlt sich hoffnungslos und verzwei­felt

Ich bin der Ansicht, dass Trump sich während der Präsi­dent­schaft­kam­pagne zwischen dem ersten und zweiten Grad hin und her bewegt hat. In den ersten 100 tagen seiner Präsi­dent­schaft sah ich ihn meistens im zweiten Grad Distress. Immer im Versuch auf negative Weise Ereig­nisse zu bekommen, anstatt auf positive Weise. In letzter Zeit habe ich ihn immer mal kurz im dritten Grad Distress gesehen. Sein Verhalten war selbst­zer­stö­re­ri­scher, schien verzwei­felter und vergrault mehr und mehr wichtige Verbün­dete auf der ganzen Welt und in seiner eigenen Regie­rung.

Ich fühle mich traurig und verun­si­chert, denn ich glaube, Trumps positive Eigen­schaften haben Führungs­po­ten­tial, aber wir sehen sie selten. Seine Umgang mit Hurrikan “Harvey” und jüngste Verein­ba­rungen mit den Demokraten, sind Anzei­chen seiner positiven Macher Quali­täten.

Was können wir von Trump als nächstes erwarten?

Dritter Grad endet selten gut. Wenn sich nichts ändert, dann wird Trump ausbrennen, aber auf seine Weise. Ich sage, dass er anstatt um Hilfe zu bitten, mehr und mehr Menschen gegen sich aufbringen wird, bis er keine Unter­stü­zung mehr hat. Dann kann er zurück­treten und den “Spieß umdrehen”, in dem er seiner Partei und seinen engsten Verbün­deten vorwirft seine Pläne behin­dert zu haben.

Lesen Sie meinen nächsten Artikel, in dem ich Tipps gebe, wie man Trump (und andere Macher in Ihrem Leben) führen kann, um ein effek­ti­verer Anführer zu sein. Nur weil sie es nicht hinbe­kommen, heißt es nicht, dass man nichts tun kann.


Das Original dieses Blogs unseres Kollegen Dr. Nate Regier, wurde unter dem Titel ‘How To Lead Donald Trump: Part 1, Under­stan­ding Promoter Distress’ auf next-element.com veröf­fent­licht.
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Kahler hat aus seinen Entde­ckungen das Process Commu­ni­ca­tion Model® entwi­ckelt (PCM). Wollen Sie etwas über Ihre Persön­lich­keits­struktur lernen? Möchten Sie lernen die sechs Miniskript­se­quenzen zu erkennen? Was halten Sie von einem Werkzeug­kasten voller Kommu­ni­ka­ti­ons­werk­zeuge um Menschen zu errei­chen, zu motivieren und Konflikte zu lösen? Machen Sie den ersten Schritt – machen Sie ein PCM Seminar.

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