“Der Klügere gibt nach” – ist nicht immer clever!

Ei zerbrochen“Der Klügere gibt nach” … Als Kind fand ich das super, war ich doch der deutlich jüngere Bruder und bekam auf diese Weise gelegent­lich meinen Willen durch­ge­setzt.
Heute betrachte ich diese “Weisheit” mit anderen Augen.
Eigent­lich muss einem ein Thema unwichtig oder fast egal sein, wenn man die eigene Idee, das eigene Ziel einfach so opfert. Ist es wirklich klüger, etwas einfach so zu übernehmen, was man im Grunde als unklug betrachtet?
Wenn uns etwas wichtig ist, uns begeis­tert und antreibt, wenn wir uns für etwas einsetzen, wenn wir der Auffas­sung sind, dass wir richtig liegen und der andere Weg falsch ist, dann setzen wir gerne unsere Energie dafür ein. Manchmal können wir andere von unserem Weg überzeugen, manchmal ergeben sich in der Diskus­sion völlig neue Lösungs­an­sätze und manchmal lassen wir uns von einem anderen Weg überzeugen.
Wer jedoch vor der Ausein­an­der­set­zung unter der Vorgabe Klugheit zum Nachgeben und Aufgeben gezwungen wird, wird so in eine ungewollte Opfer-Rolle gedrängt. Dabei verpufft die Energie nicht einfach, sie findet neue Schlupf­lö­cher und ihr Einsatz ist oft wenig zweck­dien­lich. Einige äußern ihre Energie und “leben ihren Frust”. Sie erzeugen damit oft ein ungesundes Betriebs­klima durch offenen Pessi­mismus oder aktives kontra­pro­duk­tives Verhalten. Andere verfallen in Demoti­va­tion, verwenden ihre Energie um ihre “Wunden zu lecken”, verlieren dadurch ihre Kreati­vität und Effek­ti­vität. Nichts davon ist gut.

“Konflikt ist die Kluft zwischen dem was ich erwarte
und dem was ich erlebe.”

So betrachtet wird deutlich, wie wichtig es ist Konflikte so auszu­tragen und die Energie in Ausein­an­der­set­zungen, im Konflikt positiv zu nutzen. Gekonnt streiten heißt die Energie aller Betei­ligten auf die beste Lösung zu fokus­sieren und keine Opfer zu erzeugen!

Sie wollen mehr wissen? Sie möchten wissen, warum es fatal und kontra­pro­duktiv ist, wenn ich mich in Konflikten freiwillig oder gezwun­ge­ner­maßen in die Opfer Position begebe? Und warum mit Compas­sion “gekonnt gestritten” werden kann? – Starten Sie mit mir in das 4‑teilige Webinar:  Schlüs­sel­kom­pe­tenz Compas­sion – 3 Hebel für »Gekonnt Streiten«  

“Geteiltes Leid ist halbes Leid” – nur nicht im Konflikt !

Emotionen im Konflikt

“Geteiltes Leid ist halbes Leid!” – Was der “Volks­mund” sagt hat meist viel Wahres. Immerhin ist es das Ergebnis langjäh­riger Erfah­rungen. Doch wenn es um Konflikte geht, irrt die Volks­weis­heit.
Ja es tut gut, in leidvollen und schwie­rigen Situa­tionen andere bedin­gungslos auf meiner Seite zu wissen. Es ist wunderbar und richtig, wenn physi­sche Gefahr droht, ob Unwetter oder gar Hungersnot. Wenn es um handfeste Konflikte und Streit geht, können Allianzen die Situa­tion aller­dings verschlim­mern, dann dreht sich die Formel und aus “halbem Leid” wird mögli­cher­weise “doppeltes Leid”! Wie kann das sein?
Die Frage ist, welche Rolle ich im Konflikt einnehme?
Wenn ich mich in einem Konflikt als Opfer fühle und nach einer hilfrei­chen Allianz suche, besteht die Gefahr, dass mich mein Unter­stützer in meiner Opfer­rolle bestärkt, die Ungerech­tig­keit, Unfair­ness mit mir anpran­gert und mit mir leidet. Die Folge sind im schlimmsten Falle zwei Opfer. Der Konflikt selbst ist bestä­tigt und keines­falls halbiert.
Handle ich im Konflikt als Angreifer oder Retter und dazu noch “im Duett“ mit einer Allianz, die sich auf meine Seite schlägt, dann sehe ich mich in meinem unpro­duk­tiven Konflikt­lö­sungs­an­satz bestä­tigt und hinter­lasse dabei ein doppelt-frustriertes Opfer oder finde mich im Gegen­an­griff wieder.
Wie man es auch dreht – im negativen Konflikt halbiert sich das Leid nie..

Sie wollen mehr wissen? Sie möchten wissen, warum Alliierte in Konflikten nicht hilfreich sondern kontra­pro­duktiv sind? und warum mit Compas­sion “gekonnt gestritten” werden kann? – Starten Sie mit mir in das 4‑teilige Webinar:  Schlüs­sel­kom­pe­tenz Compas­sion – 3 Hebel für »Gekonnt Streiten«  

Pixar’s geheime Waffe – die alle Leader kennen sollten

Pixar Studios hat einige der größten Block­buster-Anima­ti­ons­filme der Geschichte geschaffen. Von “Die Unglaub­li­chen” (‘The Incredi­bles’) über Nemo bis hin zu Cars, und ihre Filme errei­chen alle Alters­gruppen und die Zuschauer wollen mehr davon.

Pixar hat eine Geheim­waffe. Sie verwenden ein sprach­ba­siertes Persön­lich­keits- und Kommu­ni­ka­ti­ons­mo­dell namens Process Commu­ni­ca­tion Model, um ihre Charak­tere und Handlungs­stränge zu gestalten. PCM wurde vom Psycho­logen Dr. Taibi Kahler entdeckt und entwi­ckelt, und ist ein hoch entwi­ckeltes Persön­lich­keits­mo­dell, das tiefe Einblicke in die Psycho­logie der Persön­lich­keit bietet. Dies umfasst neben der Einschät­zung wie verschie­dene Persön­lich­keiten begabt sind, vorzugs­weise kommu­ni­zieren, motiviert sind auch die Vorher­sag­bar­keit von Verhalten unter Stress/Distress. Dr. Kahler fand starke Verbin­dungen zwischen Persön­lich­keitstyp und griechi­scher Mytho­logie, Entwick­lungs­psy­cho­logie und Führung.

PCM hat Pixar geholfen, Charak­tere und Handlungs­stränge zu entwi­ckeln, die ein viel breiteres Publikum errei­chen, was einer der Gründe für ihren erstaun­li­chen Erfolg ist. In der Tat, der Film “Merida” (Origi­nal­titel: ‘Brave’) gewann den “Oscar” (Academy Award) für den besten Anima­ti­ons­film. Die mutige Produ­zentin Kathe­rine Sarafian ist in PCM ausge­bildet. Die Haupt­figur Merida ist nach dem Persön­lich­keitstyp mit Rebell Basis im PCM-Modell aufge­baut. Meridas Mutter, mit der sie die meisten Macht­kämpfe hat und sich schließ­lich versöhnt, ist nach dem Persön­lich­keitstyp des Basis-Beharrer gestaltet. “Alles steht Kopf” (Origi­nal­titel: ‘Inside Out’), Pixar’s 2015er Werk, führt Sie in den Kopf einer Person, um alle Persön­lich­keits­typen in jedem von uns zu treffen. Kahler und PCM wurden in einem in der Huffington Post veröf­fent­lichten Artikel über Inside Out erwähnt.

Seit fast 40 Jahren nutzen Führungs­kräfte auf der ganzen Welt PCM, um die Kommu­ni­ka­tion zu verbes­sern, das Engage­ment zu erhöhen, besser zu motivieren, Konflikte zu reduzieren, mit dem Publikum in Kontakt zu treten und effek­ti­vere Kommu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien zu entwi­ckeln. Wenn Sie mehr über PCM erfahren möchten kontak­tieren Sie uns.

 

Das Original dieses Blogs unseres Kollegen Dr. Nate Regier, wurde unter dem Titel ‘Pixar’s Secret Weapon all Leaders Should Know About’ auf next-element.com veröf­fent­licht.
Copyright Next Element Consul­ting, LLC 2015
Überset­zung aus dem Engli­schen von Frank Schöfisch, key!4c

Jamaika-Koali­tion? Hat eine Chance – mit Compas­sio­nate Accoun­ta­bi­lity!

Das Volk hat gewählt und das Volk hat entschieden – das mag nicht jedem so passen, aber es ist nun mal Fakt. Keine der bisher “großen” Parteien kann alleine regieren; die kleineren Parteien gehen gestärkt aus der Wahl. Manch einer mag jetzt schon Weimarer oder “italie­ni­sche Verhält­nisse” – mit insta­bilen Regie­rungs­kon­stel­la­tionen – befürchten. Nun ja – mit Parteien am rechten und linken Rand mit denen niemand (zumin­dest bisher) koalieren will und einer SPD, die nach den massiven Stimmen­ver­lusten und den Erfah­rungen der GroKoGroße Koali­tion aus CDU/CSU und SPD von 2013–2017 keine Lust mehr auf ‘Mitre­gieren’ hat und lieber auf Opposi­ti­ons­ar­beit setzt, bleibt ja nur noch eine Möglich­keit: die Jamaika-Koali­tion!

Jamaika-Koali­tion ist gelebter Konflikt

Niemand hat gesagt, dass Koali­ti­ons­ar­beit einfach ist. Waren es vormals i.d.R. 2 Koali­tio­näre (weil es zwischen CDU und CSU außer Posten kaum etwas zu verhan­deln gab), so sitzen für Jamaika 4 Parteien am Tisch – denn das Schwarz steht diesmal für 2 Parteien, da sich selbst die “Schwarzen” in ein paar Themen nicht “grün” sind.

Es gilt 4 Partei­pro­gramme, 4 Wahlver­spre­chen und mindes­tens 4 Werte­sys­teme mitein­ander abzustimmen – wenn man das nicht Konflikt­po­ten­tial nennen kann – was dann?

“Ein Problem existiert nur, wenn es einen Unter­schied zwischen dem gibt was gerade passiert und dem was man gerne möchte, dass es passiert.”

- Ken BlanchardKenneth (Ken) H. Blanchard ist ein US-ameri­ka­ni­scher Unter­nehmer und Autor von Manage­ment­bü­chern und wurde zusammen mit Paul Hersey als Entwickler des ‘Situa­tiven Führungs­stils’ bekannt.

… oder als Konflikt­de­fi­ni­tion: “Konflikt ist der Unter­schied zwischen dem was ich möchte/erwarte und dem was ich vorfinde/bekomme.”

Das Konflikt­po­ten­tial ist hoch, wenn Menschen sich in Dinge einbringen, sich engagieren, sich sorgen und kümmern oder etwas wollen. So betrachtet ist Konflikt einfach nur Energie – weder gut noch schlecht. Wenn diese Energie verwendet wird um ‘mitein­ander zu kämpfen’, können positive Dinge geschehen. Wenn sie benutzt wird um ‘gegen­ein­ander zu kämpfen’ sind negative Ergeb­nisse wahrschein­lich.
Koali­ti­ons­ver­hand­lungen und Koali­ti­ons­leben sind Konflikt pur! Ja und?

Bei Managern abgucken ist erlaubt!

Dass ein positiver Umgang mit Konflikten Kreati­vität fördert und Innova­ti­ons­po­ten­tial hat – ein negativer Umgang dagegen Drama erzeugt – ist seit vielen Jahren anerkannter Lehrstoff in jeder Manager­aus­bil­dung. Warum sollten sich also nicht auch Politiker in der Legis­la­tive dieses Wissens bedienen?
Konflikte können nur (positiv) gelöst werden, wenn alle Betei­ligten mit “offenen Karten” spielen und mit Neugierde und Strin­genz aufein­ander zugehen.

  • DAS will ich,  DARUM will ich das, DAS sind meine Werte
  • Ich akzep­tiere die Tatsache, dass jemand eine andere Position hat und bin neugierig, will sie verstehen (ich muss sie ja dennoch nicht gut finden)
  • Ich will – zum Wohle aller – an einer guten Lösung mitar­beiten
  • Ich bin respekt­voll, verläss­lich und verant­wor­tungs­be­wusst

Das versteht man unter Compas­sio­nate Accoun­ta­bi­lity. Mag für einige ein “Kultur­schock” sein – funktio­niert aber in der Praxis.

Koali­tionen können nur Bestand haben, wenn gegen­sei­tiges Vertrauen besteht. Wenn sich alle als verläss­liche Partner in der Sache verstehen und handeln. Dabei ist die “Sache” Deutsch­land … und nicht die Wähler der einzelnen Parteien. Eine Heraus­for­de­rung! –  keine Frage.

Da sitzen nicht nur 4 sondern gleich 50 am Tisch

Warum solche Verhand­lungen eine (neue) gemein­same Kultur brauchen wird klar, wenn man sich die Struktur von Koali­ti­ons­ver­hand­lungen vor Augen führt.
Am Verhand­lungs­tisch sitzen nicht (nur) die, die bei erfolg­rei­cher Einigung eine Chance auf einen Platz am Kabinetts­tisch haben und damit die zukünf­tige Regie­rungs­ar­beit mit bestimmen sollen, sondern auch weitere Partei­ver­treter aus Bund und Land die das Inter­es­sen­spek­trum reprä­sen­tieren sollen. Und so werden nicht nur 4 oder 12 Menschen mitein­ander verhan­deln, sondern eher 50 und mehr. Und im Hinter­grund sitzt die jewei­lige Partei-Basis, die auch gehört werden will. Da gibt es wenig Chancen den Einzelnen “dort abzuholen wo er steht”, da müssen sich alle bewegen.

Umso mehr geht es um Compas­sio­nate Accoun­ta­bi­lity. Wenn alle an den Inhalten und Verspre­chungen ihrer jewei­ligen Wahlpro­gramme “kleben” kann es keine gemein­same Lösung, keine Jamaika-Koali­tion, geben. Dessen müssen sich alle – auch Wähler und Partei-Basis bewusst sein – es gibt nun mal keinen allei­nigen Gewinner der Wahl.

Vorur­teile, Vorab­spra­chen und geheime Deals sind kontra­pro­duktiv

Die Begeg­nung der Koali­tio­näre “auf Augen­höhe”, mit einer ehrli­chen “ich bin OK – Du bist OK” Position, ist Voraus­set­zung für erfolg­reiche Verhand­lungen. Die Unter­stel­lung oder Durch­füh­rung von Vorab­spra­chen, Vorur­teile oder “Vorab-Deals” zwischen Teilen der zukünf­tigen Partner sind kein Zeichen einer soliden Vertrau­ens­basis. Das gilt für Vorab­spra­chen Einzelner zu kriti­schen Themen, in der Annahme dann in den Koali­ti­ons­ver­hand­lungen eine stärkere Position zu haben. Oder für Unter­stel­lungen, dass bereits im Vorfeld über Minis­ter­posten “gekun­gelt” werden könnte. 
Konflikt­punkte müssen gemeinsam gelöst werden – Compas­sio­nate und Accoun­table. Und jeder Koali­ti­ons­partner hat das gleiche Gewicht, egal wie groß sein Stimmen­an­teil bei der Wahl war, denn jeder ist in einer Jamaika-Koali­tion “Zünglein an der Waage”. Wenn es nicht klappt, bleibt Stand heute15.10.2017 nur Minder­heits­re­gie­rung oder Neuwahlen.

Wir dürfen gespannt sein!


Copyright – Frank Schöfisch, key!4c

Lernen Sie mehr über Compas­sio­nate Accoun­ta­bi­lity™ und Leading Out of Drama®

PCM Persön­lich­keits­typen

Die Persön­lich­keits­struktur jedes Menschen besteht aus sechs Persön­lich­keits­typen

PCM_Haus_2013Die indivi­du­elle Persön­lich­keits­struktur besteht aus sechs, verschie­denen und klar unter­scheid­baren Verhal­tens­typen, die Logiker, Empathiker, Beharrer, Rebell, Träumer und Macher genannt werden. Die Persön­lich­keits­struktur ist ähnlich einem sechs­ge­schos­sigen Haus geordnet – und wird daher auch als Persön­lich­keits­ar­chi­tektur bezeichnet. Jede Etage steht dabei für die antei­lige Zeit die ein Indivi­duum das Verhalten dieses Typs zeigt und erlebt. Dieses von “Sekunde-zu-Sekunde” Verhalten – gekenn­zeichnet durch Wortwahl, Tonfall, Gestik, Mimik und Körper­hal­tung – kann man mit großer Zuver­läs­sig­keit und objektiv beobachten. Zudem lassen Retest-Relia­bi­lity-Studien den Schluss zu, dass sich die Persön­lich­keits­ar­chi­tektur nur noch selten ändert, wenn die Reihen­folge gesetzt ist.

Wer das Process Commu­ni­ca­tion Model® nutzen möchte, startet idealer­weise mit seinem eigenen PCM Persön­lich­keits­profil (Perso­na­lity Pattern Inven­tory). Die Erstel­lung geschieht mit einem Frage­bogen – kein Test! – mit dessen Ergebnis dann die eigene Persön­lich­keits­struktur weiter entschlüs­selt und erforscht werden kann. Das Bild eines Hauses hilft dabei die indivi­du­elle Persön­lich­keits­struktur zu visua­li­sieren.

Das indivu­elle Persön­lich­keits­profil ermit­telt zudem die Energie die zur Nutzung und dem Erleben jedes “Persön­lich­keits-Stock­werks” zur Verfü­gung steht. Jeder Persön­lich­keitstyp korre­liert mit bestimmten: Charak­ter­stärken, Führungs­stilen, Kommu­ni­ka­ti­ons­weisen, bevor­zugten Weisen die Welt wahrzu­nehmen, Präfe­renzen für das persön­liche Umfeld  und Persön­lich­keits­ei­gen­schaften.

Kein Persön­lich­keitstyp ist besser oder schlechter, mehr oder weniger intel­li­gent oder mehr oder weniger OK. Jeder hat Stärken und Schwä­chen.

Jeder von uns hat das Bedürfnis nach Orien­tie­rung an und Respek­tie­rung von Werten – wie ein Beharrer; hat etwas von der Sponta­nität des Rebellen; hat das Mitfühlen, den Wunsch zu helfen und die Herzens­wärme eines Empathi­kers; hat die Fähig­keit zum logischen Denken wie ein Logiker; kann das Erlebnis ein Risiko einzu­gehen genießen – wie ein Macher und hat etwas von der Ruhe die ein Träumer ausstrahlt. In PCM sprechen wir deshalb nicht vom Persön­lich­keitstyp eines Menschen, sondern von den Persön­lich­keits­typen in einem Menschen. Auch wenn ein oder manchmal zwei Persön­lich­keits­typen in uns deutli­cher sichtbar sind als andere.

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Die 6 Persön­lich­keits­typen in uns … etwas genauer betrachtet:

Logiker Logiker

Empathiker Empathiker

Träumer Träumer

Macher Macher

Rebell Rebell

Beharrer Beharrer

top-thinker

Die Stärke des Charak­ters des Logiker Persön­lich­keits­typs sind:
logisch, verant­wor­tungs­voll, organi­siert

Wenn Sie den Logiker als Basis haben:

  • kann man Ihre Aufmerk­sam­keit und Inter­esse gewinnen, wenn man eine sachliche Sprache spricht und nach Infor­ma­tionen fragt oder Infor­ma­tionen anbietet.
  • können Sie und andere besser mitein­ander kommu­ni­zieren, wenn Fragen gestellt werden und Infor­ma­tionen ausge­tauscht werden.
  • benötigen Sie, damit Sie sich gut fühlen und leistungs­fähig sein können, die Anerken­nung Ihrer Gedanken, Ideen und Ihrer Leistung. “Gute Arbeit.” “Tolle Idee.” “Den Job haben Sie gut gemacht.” Sie benötigen auch Zeitstruktur und planen gerne.
  • neigen Sie unter leichtem Distress dazu, dass Sie anderen zeigen wollen, dass Sie Dinge perfekt erledigen und delegieren dann kaum. Sie neigen dann zu vielen Details und unnötigen Einschüben in Ihren Sätzen, in der Annahme verständ­li­cher zu sein.
    Mit zuneh­mendem Distress, können Sie zur Überkon­trolle neigen, andere verbal angreifen und streiten dann z.B. über Zeit, Geld, Ordnung oder Sauber­keit.
  • Sie müssen zu Ihrer logischen und struk­tu­rierten Art des Denkens zurück­kehren, um Ihre natür­liche Leistungs­fä­hig­keit wieder­zu­ge­winnen. Geben Sie sich selbst die Bestä­ti­gung, dass Sie einen guten Job machen, oder lassen Sie es sich von anderen bestä­tigen – das ist Ihr  Schlüssel zur Erholung.

Wenn Ihr stärkster Persön­lich­keitstyp Logiker ist, dann werden Sie wahrschein­lich für folgende Eigen­schaften geschätzt:

  • Ihr Talent zum Organi­sieren und detail­iert planen.
  • Ihre Logik beim Struk­tu­rieren von Ideen oder Themen und Dinge schnell und klar zu erläu­tern.
  • Ihre Bereit­schaft Verant­wor­tung zu tragen, sowohl im beruf­li­chen als auch im privaten Umfeld.

Die Stärke des Charak­ters des Empathiker Persön­lich­keits­typs sind:
mitfühlend/unterstützend, sensibel und warmherzig

Wenn Sie den Empathiker als Basis haben:

  • wird Ihre Aufmerk­sam­keit und Ihr Inter­esse durch eine warme, fürsorg­liche Stimme geweckt.
  • ist Ihre natür­liche Art zu kommu­ni­zieren sehr fürsorg­lich.
  • benötigen Sie die Anerken­nung als Person, um sich gut zu fühlen und effizient zu sein. So hören z.B. gerne: “Ich bin für Dich da”, “Du bist mir wichtig”. Sie wünschen sich, dass so ohne Bedin­gungen als Mensch wahr- und angenommen werden. Sie brauchen ein Umfeld das Ihre Sinne angenehm berühr.
  • unter leichtem Distress werden Sie im Umgang mit anderen unbestimmt. Sie sind dann unsicher was Sie tun, denken oder sagen sollen und geben anderen den Vorzug. Sie akzep­tieren ggf. auch unange­nehme Situa­tionen oder treffen unklare Entschei­dungen.
  • im schweren Distress machen sie Fehler die Ihnen sonst nicht passieren, lachen über sich selbst oder agieren “dumm”, was Anfein­dungen durch andere geradezu anzieht.

Wenn Ihr stärkster Persön­lich­keitstyp Empathiker ist, dann werden Sie wahrschein­lich für folgende Eigen­schaften geschätzt:

  • Ihre mensch­liche Wärme in Bezie­hungen, Ihre Fürsorg­lich­keit, empathisch zu sein, Harmonie zu schaffen und zu geben.
  • Ihre Fähig­keit zuerst zu fühlen und sich in Menschen und Dinge hinein­zu­ver­setzen indem Sie mit Ihnen fühlen.
  • Ihre Sensi­bi­lität und Ihre Fähig­keit alle fünf Sinne zu nutzen.

Die Stärke des Charak­ters des Macher Persön­lich­keits­typs sind:
anpas­sungs­fähig, überzeu­gend, charmant

Wenn Sie den Macher als Basis haben:

  • kann man Ihre Aufmerk­sam­keit und Inter­esse gewinnen, wenn man klar und direktiv mit Ihnen kommu­ni­ziert.
  • bevor­zugen sie selbst einen direk­tiven Kommu­ni­ka­ti­ons­stil.
  • sind Sie beson­ders effizient, wenn Sie heraufor­dernde, schwie­rige oder neue Dinge tun sollen.
  • brauchen Sie Ereig­nisse, d.h. eine schnelle Folge aufre­gender Dinge, um sich gut zu fühlen und effizient zu sein. Sie mögen das hohe Energie­po­ten­tial in diesen Situa­tionen.
  • unter leichtem Distress und im Zusam­men­spiel mit anderen können ungeduldig sein und die anderen als zu schwach ansehen. Mit weiter zuneh­mendem Distress neigen Sie dazu höhere Risiken einzu­gehen, z.B. bzgl. Ihrer Gesund­heit, der eigenen Sicher­heit oder in geschäft­li­chen Belangen. Es ist möglich, dass Sie dann beginnen zu manipu­lieren um Ihre Ziele zu errei­chen. Dabei denken Sie nicht an andere, überschreiten Grenzen und/oder brechen Regeln.
  • brauchen Sie eine Heraus­for­de­rung oder positive aufre­gende Ereig­nisse um wieder positiv motiviert sein und Ihre natür­liche Leistungs­fä­hig­keit wieder­zu­ge­winnen.

Wenn Ihr stärkster Persön­lich­keitstyp Macher ist, dann werden Sie wahrschein­lich für folgende Eigen­schaften geschätzt:

  • Ihren Charme, ein Resultat Ihrer direkten Art der Kommu­ni­ka­tion und Ihrer wohlplat­zierten Kompli­mente. Auch wenn man Sie gelegent­lich als taktlos erlebt, sind Sie doch ein gern gesehener und angenehmer Begleiter.
  • Ihr beson­derer Ideen­reichtum und Ihre Leistungs­be­reit­schaft und Ihre Fähig­keit sich auch von Rückschlägen nicht unter­kriegen zu lassen. Sie machen einfach immer weiter.
  • Ihre Fähig­keit sich immer an neue Situa­tionen und Rahmen­be­din­gungen anzupassen. Sie mögen Verän­de­rung und hassen Routine

Die Stärke des Charak­ters des Beharrer Persön­lich­keits­typs sind:
engagiert, gewis­sen­haft, aufmerksam

Wenn Sie den Beharrer als Basis haben:

  • sollte Ihr Gesprächs­partner mit Fragen und den Austausch von Meinungen und Werten mit Ihnen kommu­ni­zieren um Ihre Aufmerksam und Inter­esse zu errei­chen.
  • ist es wichtig, dass Ihre Überzeu­gungen gesehen werden: “Ich bewun­dere Sie.”, “Ich schätze Ihre Meinung”, “Was sollten wir Ihrer Meinung nach tun?”. Und auch Ihr Engage­ment sollte gesehen werden: “Gute Arbeit.” “Toller Beitrag.” “Auftrag gut gelöst.” – dann fühlen Sie sich gut und sind leistungs­fä­higer.
  • unter leichtem Distress sehen Sie eher die Fehler als die positiven Ergeb­nisse; wenn der Distress zunimmt, neigen Sie dazu Überzeu­gungs­kam­pa­gnen zu starten, beson­ders misstrau­isch und recht­ha­be­risch: “Meine Auffas­sung ist die einzig richtige.”
  • Sie brauchen Vertrauen zu den Menschen mit denen Sie kommu­ni­zieren, um zu Ihrer natür­li­chen Leistungs­stärke zurück zu finden.

Wenn Ihr stärkster Persön­lich­keitstyp Beharrer ist, dann werden Sie wahrschein­lich für folgende Eigen­schaften geschätzt:

  • für Ihre Fähig­keit zu beobachten und Ihre Ansichten und Beurtei­lungen zu bzw. von Situa­tionen und Personen darzu­legen.
  • Ihre Gewis­sen­haf­tig­keit im Beruf und Privat­leben. Viele schätzen Ihre Haltung und ethischen Ansichten.
  • Ihren Einsatz für die Belange z.B. einer Partei, Ihres Unter­neh­mens oder Organi­sa­tion, etc.  und Ihre Beharr­lich­keit bzgl. Ihrer Ideale, Prinzi­pien und Werte.

Die Stärke des Charak­ters des Träumer Persön­lich­keits­typs sind:
ruhig, phanta­sie­voll und nachdenk­lich

Wenn Sie den Träumer als Basis haben:

  • kann man Ihre Aufmerk­sam­keit und Inter­esse gewinnen, wenn man klar, eindeutig und direktiv mit Ihnen kommuniziert.T
  • reagieren Sie nicht offen. Wenn es notwendig ist nehmen Sie sich Zeit für eine kurze Antwort.
  • benötigen Sie ggf. einen Anstoß von außen um Dinge zu tun und Sie warten darauf, dass andere zuerst den Kontakt mit Ihnen aufnehmen.
  • brauchen Sie Zeit für sich und Raum zum Nachdenken und zur Selbst­re­flek­tion, um sich gut zu fühlen und Leistungs­fähig zu sein. Es kann auch sein, dass Sie in langen Meetings oder Diskus­sionen inner­lich “abtau­chen”. Das ist Ihre Fähig­keit schwie­rige Situa­tionen zu überstehen.
  • im leichten Distress neigen Sie dazu passiv abzuwarten, darauf vertrauend, dass die Zeit das Problem lösen wird. Wenn der Distress wächst, ziehen Sie sich mögli­cher­weise zurück und bringen die angefan­gene Arbeit nicht zu Ende.
  • benötigen Sie Zeit des Allein­seins um Ihre natür­liche Leistungs­fä­hig­keit wieder­zu­ge­winnen.

Wenn Ihr stärkster Persön­lich­keitstyp Träumer ist, dann werden Sie wahrschein­lich für folgende Eigen­schaften geschätzt:

  • Ihre Ruhe. Egal wie ernst die Situa­tion ist – Sie sind in der Lage die verschie­denen Hypothesen oder mögli­chen Lösungen zu analy­sieren.
  • Ihre Fähig­keit über das Mensch­sein nachzu­denken und zu reflek­tieren. Sich selbst und andere zu beobachten und keine vorschnellen Urteile zu fällen.
  • Ihre Phantasie und Vorstel­lungs­kraft um alle Hypothesen und Optionen einer Situa­tion zu erkunden.

Die Stärke des Charak­ters des Rebell Persön­lich­keits­typs sind:
spontan, kreativ und spiele­risch

Wenn Sie den Rebell als Basis haben:

  • wird Ihre Aufmerk­sam­keit und Ihr Inter­esse durch einen lockerer und dynami­schen Kommu­ni­ka­ti­ons­stil geweckt; Sie sprechen gerne von ‘mögen’ und ’nicht mögen’ .
  • benötigen Sie die Anregung durch spiele­ri­schen Kontakt und regel­mä­ßige Wechsel von Situa­tionen und Kontakten um sich gut zu fühlen und leistungs­fähig zu sein. Ihre erste Reaktion ist oft ein ‘mag’ oder ‘mag nicht’ das aus dem “Bauch” kommt.
  • unter leichtem Distress neigen Sie im Umgang mit anderen dazu Dinge misszu­ver­stehen und sagen Dinge wie “hä? Check ich nicht” oder “keien Ahnung”. Dinge können Ihnen dann langweilig und kompli­ziert erscheinen. Mit zuneh­mendem Distress schieben Sie Verant­wor­tung auch gerne mal anderen zu.
  • brauchen Sie den leichten, ungezwun­genen, spiele­ri­schen Kontakt mit anderen. Mit Blöde­leien oder Lachen können Sie Ihre Leistungs­fä­hig­keit zurück­ge­winnen.

Wenn Ihr stärkster Persön­lich­keitstyp Rebell ist, dann werden Sie wahrschein­lich für folgende Eigen­schaften geschätzt:

  • Ihre Kreati­vität: Sie können Lösungen finden, wo andere nur Probleme sehen.
  • Ihre Fähig­keit eine langwei­lige Aufgabe zu einem Spiel zu machen.
  • Ihre Sponta­nität, ein Quell positiver Energie zu sein und Ihre Begeis­te­rungs­fä­hig­keit.

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